Sonntag, 21.12.2008
Frohe Festtage ....
und das Beste zum neuen Jahr
(trotz Wirtschaftkrise und weltweiter Depression)... .
Wünscht Ihnen der AusdemKeller.Blogg !
Und was wird es Weihnachten aus dem Keller geben...:
Freitag, 26.09.2008
VDP Versteigerung Trier 2008 - mit Rekord...

[Bild-Quelle: VDP-Grosserring Trier]
Ausführliche Informationen über die Mengen und Zuschlagspreise der einzelnen Weine finden sie auf der Seite des "Großen Ringes VDP Mosel-Saar-Ruwer" oder beim Weinfreund Jean Fisch mit ausfühlicheren Notizen auf der Seite Moselfinewines.com, allerdings nur in Englisch Sprache.
Samstag, 13.09.2008
König Riesling hält Hof - Drei Jahrzehnte Riesling von 1959 -1975...
Wenn sich vier Riesling begeisterte Weinfreunde in Trier treffen und einer von ihnen für dieses Treffem sogar aus Belgien anreist, dann ist das schon ein Garant für einen spannenden Abend. Umso reizvoller wurde dieser Abend dann auch durch die Tatsache, dass nicht einfach „nur“ gute Weine ins Glas flossen, sondern quasi flüssige Geschichte- eben Weine aus großen Jahren, nämlich 1959 er, 1964 er, 1969 er, 1971 er und 1975 er.
Los ging es gleich mit dem spannendsten Pärchen, zwei Auslesen aus dem Ürziger Würzgarten vom Weingut Elisabeth Christoffel-Berres. Die hatten Verrückterweise ein Weinfreund von der Mosel und unser Kollege aus Belgien aus ihren tiefen Kellern geholt so das wir in den selten Genuss kamen, zwei perfekt konditionierte Rieslinge aus gleichem Hause, aber einmal als feine und dann als feinste Auslese vergleichen zu können, sicherlich ein Privileg. Dabei zeigte sich die:
1969 Ürziger Würzgarten feine Auslese- Weingut Elisabeth Christoffel-Berres
[Wachstum: Geschw. Berres (Joh. Berres jun. Erben) vormals Pet. Jos. Berres] mit einer feinen Reifenote, schönem Orangenton, etwas Speck und Rauchnoten und mit einer feinen süße am Ende, nur im Abgang könnte sie ein wenig länger sein. (90)
Danach kam dann "sozusagen" der große Bruder ins Glas, nämlich eine:
1969 Ürziger Würzgarten feinste Auslese- Weingut Elisabeth Christoffel-Berres
[Wachstum: Geschw. Berres (Joh. Berres jun. Erben) vormals Pet. Jos. Berres] hingegen zeigte neben Speck und Rauchnoten auch noch wunderschöne Rotfrucht und eine frische, sehr gut eingebunden Säure bei guter Dichte, ein äußerst feiner und komplexer Wein mit guter Länge, von dem man sich noch eine zweite Flasche im Keller wünscht. (92)
Mittwoch, 04.06.2008
Maximin Grünhaus Kollektion 2007- Zurück an die Ruwer...
Auch in diesem Jahr ging es im Mai wieder ins schöne Ruwertal um dort die aktuelle 2007er Kollektion des Weingutes Maximin Grünhaus zu verkosten.
Die Weine präsentierten sich dabei fast durch die Bank mit der Leichtigkeit und Würze, mit der sich die Ruwer Weine in der Vergangenheit so besonders auszeichnen konnten. Feine, eher schlanke Weine mit frischer Säure und ruwertypischer Würze und oftmals mit dem berühmten Anflug von Stachelbeeren im Aroma konnte ich hier verkosten. Das Erfreuliche nebenbei bemerkt sind die, selbst im trockenen Bereich äußerst moderaten Alkoholwerte der Weine.
Im besten Sinne erschließt sich mir damit der Jahrgang 2007 bei Maximin Grünhaus als klassisch und damit nach den beiden Ausnahme Jahrgängen 2005 und 2006 wieder zurück in der Normalität... .
Nachfolgend meine Notizen:
Montag, 04.02.2008
Rieslinge aus den 1990er Jahren im Test
Am Tag vor Rosenmontag frönten einige Weinfreunde in Trier nicht etwa dem karnevalistischen Treiben, sondern stellten vielmehr den Jahrgang 1990 auf die Probe.
Sie wurden nicht enttäuscht, denn die acht Auslesen aus dem (wie sich zeigte) großen Jahrgang 1990 von Mosel, Saar und Ruwer präsentierten sich in grandioser Verfassung.
Auch das Rahmenprogramm, angefangen von einer kuriosen 1987 Auslese vom „Haus Klosterberg“ (Weingut Markus Molitor!), einer soliden aber leider nicht wirklich großen Dönnhoff Spätlese aus dem Jahr 1998, einer dagegen hervorragenden 1994 Auslese Goldkapsel vom Schlossgut Diel und einer kaum schlechteren 1999 Winkeler Hasensprung Auslese von August Eser und einem sehr schönen 1994 Eiswein der kleinsten Winzergenossenschaft Deutschlands, der WG- Kasel im Ruwertal, war nicht von schlechten Eltern.
Hier die Weine des Abends im Detail:
Montag, 04.06.2007
Maximin Grünhaus 2006 - Trotz Schwierigkeiten gut geraten...
Am heutigen Tag bot sich die Gelegenheit, im wunderschönen historischen Ambiente von Schloss Grünhaus, die Weine des Jahrgangs 2006 der v. Schubertschen Schloßkellerei Maximin Grünhaus geschlossen zu verkosten.
Uns erwartete eine Serie von fast durchgängig spontan vergoren Weinen, mit einer für den Jahrgang meist gut gelungenen Balance zwischen hohem Mostgewicht und frischer Säure und fast durchgängig schöner Schiefer- Würze. Bei dem einen oder anderen Wein kamen leider die Jahrgangstypischen Apfeltöne, dezente vegetabile Töne und eine ruppige Säure zum Vorschein, was den Gesamteindruck etwas trübte.
Auch wenn das Niveau des letzten Jahrgangs
(der zu gegeben unglaublich gut war)nicht erreicht werden konnte, trotzdem eine recht gute Kollektion im nicht ganz einfach Jahr 2006.
Riesling satt im Mai 2007....
[Hier ein Teil der Weine des Abends]
Wie beim letzten Riesling satt Treffen im April, hatte auch an diesem Abend ein Wein vom Weingut Fritz Haag die Nase vorn, und das trotz wirklich starker Konkurrenz.
Unterwegs auf der Mosel mit Katharina Prüm und Wilhelm Haag ...
Im Rahmen des Kongresses "Enometrics - Wine economics" der in der vorletzten Woche in Trier stattfand, bot sich am Samstag eine einmalige Gelegenheit.
Am 26.05. ging es nach einer kurzen Tour duch das malerische Bernkastel mit dem Schiff weiter bis nach Traben- Trabach. Soweit recht unspektakulär, wären nicht auf dieser Tour die Weine zu den entsprechenden Weinlagen gereicht worden. Kommentiert wurde diese Probe(mit tatkräftiger Unterstützung von Topwinzer und Moselurgestein Wilhelm Haag vom Weingut Fritz Haag) von Katharina Prüm, der ältesten Tochter von Dr. Manfred Prüm vom Weingut J.J.Prüm.
Bis auf das Wetter, dass es an diesem Tag schon fast ein wenig zu gut mit uns meinte, waren dies und ein fast volles Dutzend servierter Topweine, Garanten für einen außergewöhnlichen Nachmittag.
Mittwoch, 30.05.2007
Sollte uns das nicht zu denken gegen?! 35 Prozent der Deutschen trinken nie Wein...
(Kaufverhalten und Beliebtheitsranking finden sie wenn sie weiterlesen...)
Sonntag, 06.05.2007
Internationale Stimmen über den Jahrgang 2006
Was vielleicht viele Weintrinker nicht wissen, seit nunmehr 20 Jahren veröffentlicht Rudi Wiest seinen Vintage Report über Deutsche Weine.
Freitag, 04.05.2007
Noch mehr aus dem Jahrgang 2006- Termine zum Vormerken...
19.05- 20.05.2007 Trier: Jahrgangspräsentation und Raritätenverkostungen im Stiftungesweingut Vereinigte Hospitien
06.06.2007 Trier: 24. Rieslingspräsentation Mosel-Saar-Ruwer (Orangerie Nells Park Hotel) Trier
Die Prädikatsweinversteigerungen 2007
21.09.2007 Trier: 120. Prädikatsweinversteigerungen des Grossen Ringes VDP-Mosel-Saar-Ruwer (Europahalle Trier)
22.09.2007 Eltville: Versteigerung des VDP Rheingau (Kloster Eberbach)
23.09.2007 Bad Kreuznach: Versteigerung des VDP- Nahe-Ahr (Römerhalle)
(wird fortgesetzt...)
Einblicke in den Jahrgang 2006 + Die Mainzer Weinbörse 2007
So erscheint es dann auch nicht verwunderlich, dass selbst namhafte Betriebe zu kämpfen hatten und die verkosteten Qualitäten viel stärker als beim Jahrgang 2005 schwankten. Nachfolgend ein kleiner Überblick der verkosteten Weine, sicher weder erschöpfend noch flächendeckend, aber vielleicht mit der einen oder anderen Überraschung und als Anreiz geeignet, sich einmal in den Jahrgang einzutrinken um sich ein eigenes Bild zu machen.
Sonntag, 15.04.2007
Riesling satt im April 2007....

Die Jahrgänge variierten dabei von 1969 bis 2005.
Das Weingut Fritz Haag war, soviel schon vorab, mit Sicherheit der Gewinner des Abends und das trotz starker Konkurrenz.
Diese bestand aus nicht weniger bekannten Gütern wie bspw. Maximin Grünhaus, Reinhold Haart, Schloss Johannisberg oder dem 1996 vom Weingut Künstler übernommenem Weingut Geheimrat Aschrott('sche) Erben.
Mittwoch, 04.04.2007
Zwei Jungspunde im Glas
Jeder der beiden war eigentlich viel, viel zu jung, aber gerade das machte einfach den Reiz aus. Einfach mal mutmaßen, wie sich diese Weine wohl entwickeln werden.
Freitag, 26.01.2007
Bordeaux 1986 Tasting...
Selbst nach über 20 Jahren, sind viele der ganz großen Kreszensen heute noch immer nicht trinkreif und ob sie es jemals wirklich werden, kann nur die Zukunft zeigen.
Die Weine der hinteren Reihen (3-5.Cru und Cru Bourgeois) hingegen, versprechen nun nach entsprechender Warte bzw. Reifezeit (und Belüftung!)ein wunderbares,komplexes Genußerlebnis.
Aus diesem Grund fand an diesem Wochenende mit einigen Weinfreunden eine kleine Horizontale von 1986er Bordeaux Weinen statt.
Als Gaumenanreger fungiert ein 1992 Kanzemer Berg Riesling Sekt Brut vom Weingut von Othegraven:
Ein schöner erstaunlicher frischer zitruslastiger und dabei doch "weiniger" Sekt. Tendiert eher zum Essensbegleiter als zum Aperitiv, hat noch Potential. (86+)
Als Essensbegleiter zur Lammkeule mit geröstetem Paprika- Honiggemüse und Rosmarinkartoffeln gibt es dann den ersten "kleinen" 86er:
1986 Chateau Cure Bon de la Madeleine, Grand Cru Classe; St. Emillion:
(undekantiert) Relativ reife Nase mit leichtem Portton und etwas Kaffee. Schöne erdige Noten, gepaart mit recht frischer Säure. Sicher ein kleiner und recht reifer 86er, der aber immer noch Spass macht, jedoch seinen Höhepunkte sicher vor 5 Jahre hatte. (85)
(Im Jahr 2001 wurde der Rebbestand dieses Gutes in das Premier Grand Cru Classe -B- Chateau Canon übernommen)
Nun ging es Schlag auf Schlag weiter mit :
1986 Clos Du Marquis, 2nd Vin de Chateau Leoville de Las Cases; St. Julien: (3Std. dekant.)
Starke Cassis und Röstnoten in der Nase. Am Gaumen noch recht fruchtig, mit lt. Tabaktönen und eher verhalten erdigen Tönen. Recht prägnante Säure mit vielen Ecken und Kanten. Ein wunderbar kerniger Bordeaux alten Typs, der noch erstaunlich viel Potential hat. (89-90)
Der "Überraschungswein", den ein Weinfreund (Danke Phillip) zusätzlich mit die Runde einbrachte war ein:
1988 Chateau Petit Village; AOC; Pomerol
(undekantiert) Sehr frisches, Merlot geprägtes Bukett mit deutlich wahrnehmbarer Mineralik. Wirkt recht schlank, hat dabei aber eine enorme Dichte und Tiefe. Zimtnoten und Räucherspeck unterlegt mit schöner Karamelsüße. Samtiger Abgang. Mit Sicherheit auf dem Höhepunkt. (91)
1986 Chateau La Lagune, 3. Cru Classe; Haut Medoc (2 Std. dekant.):
Von Anfang an geprägt durch deutlich Rauch und Trüffel Noten. Verwaschene Frucht in der Nase. Im Mund dann einfach zu viele Ecken und Kanten, recht präsente Säure und Gerbstoffe, dabei aber zu wenig Fett und Körper. Wirkt unharmonisch und für einen 86er einfach zu leicht. Schlechte Flasche, oder einfach nur nicht besonders gut? (86)
1986 Chateau Poujeaux, Cru Bourgeois Exceptionnel; Moulis en Medoc (3 Std. dekant.)
In der Nase recht kräftige Töne von dunkelen Beeren und Holz (Zeder-Sandelholz) und eine Spur Schokolade. Im Mund sehr dicht, mit wunderbarer Säurestruktur und viel Fett. Tabaknoten, Esspresso und eine schöne verhaltene Cassissüße stützen den Wein. Fällt in der Mitte ganz leicht ab, ansonsten äußerst gelungen. (92)
1986 Chateau Beychevelle, 4.Cru Classe; St, Julien (2 Std. dekant.)
In der Nase leicht POrtige noten, dazu einen super frische Cassisfrucht und etwas animalisches. Im Mund dann sehr frische Säure, mit fast jugendlichen Fruchtnoten und einem irgendwie ganz leicht grünen Einschlag. Leicht nussig und butterig. Irgendwie wirkt der Wein noch unreif und unentwickelt, lässt den Schmelz und die Harmonie vermissen. Zeigt aber großes Potential für weitere Entwicklung. (90+)
1986 Chateau Clerc Milon, 5.Cru Classe; Paulliac (3Std. dekant.)
Wunderbar warme Beerennase, mit Cassis uns Süßkirschen und etwas Pflaumenkompott. Dazu Röstnoten von Speck und Zedernholztöne. Im Mund sehr dicht und klar strukturiert, dabei jedoch noch immer recht verschlossen wirkend mit starkem mineralischen Touch. Präsente Tannine, die weitere Reifung befürworten. Könnte noch richtig groß werden, in diesem Stadium aber schon sehr spannend. (91+)
1986 Chateau Suduiraut, 1. Cru Classe; Sauternes
(undekantiert)Am Anfang eine Woge von Süße und Honig. Dazu leicht grasige Noten und sehr aufdringliche Bienenwachstöne und etwas Stachelbeere. Im Mund sehr alkoholstark mit gut eingebundener Säure und guter Länge. (87)
(Nach 24 Std.)
Gewinnt mit Luft deutlich und präsentiert sich wesentlich harmonischer. Gewürznoten lösen die (störenden) Bienenwachstöne ab und machen für mich den Wein erst richtig schön. (90-91)
Fazit der Verkostung:
Zweifelsohne ist der Jahrgang 1986 einer der letzten wirklich klassischen Bordeaux Jahrgänge. Die getrunkenen Weine präsentierten sich auf höchsten Niveau als grandiose Essensbegleiter.
Als "Solowein" für laue Stunde sind sie jedoch wohl nur Bordeauxenthusiasten bzw. Puristen zu empfehlen, die nicht einfach nur einen Wein trinken wollen, sondern sich mit der "Flüssigkeit" im Glas auch auseinandersetzen mögen.
Freitag, 12.01.2007
Festtage heißt auch Festtagsweine! Die Weißen?.
Still ist es geworden am Ende des letzten Jahres im Aus-dem-Keller Blogg. Das wird sich nun ändern.
Für dieses Jahr stehen spannende Verkostungen auf dem Programm. Doch vorher noch ein kurzer Rückblick auf die letzten Weine des alten Jahres.
Daher nun in der kurzen Zusammenfassung die besten Weine der letzten 4 Wochen, von Nikolaus bis zum drei Königstag.
Hier zuerst die Weißen, mit denen das Jahr 2006 endete und 2007 begann:
2001 Josephshöfer Riesling Auslese -9- ; Reichsgraf v. Kesselstatt
-- Braucht viel Luft! Anfänglich eher verhaltene Boytritistöne, Bienenwachs und Limette. Anklänge an Wiesenblumen und Stroh. Für einen 2001er eher moderate Säure. Entwickelt sich zum filigranen Genuss. Kann mit weiterer Reife sicher noch zulegen. (90+)
2004 Lorenzhöfer Riesling Auslese Lange-Gold-Kapsel -15-; Weingut Karlsmühle
-- Unglaubliche Klarheit, super Dichte und ein gigantischer Nachhalt. Wird momentan perfekt von der kräftigen Säure getragen. Glasklare Boytritis. Trinkt sich fast wie ein Eiswein. Ganz große Kunst von der Ruwer, nur der Schmelz am Ende fehlt ein wenig. Wo wird hier wohl die Entwicklung hingehen?! (92-93)
2005 Wehlener Sonnenuhr Riesling Spätlese, Weingut Max Ferdinand Richter
-- Sehr voller, für eine Sonnenuhr ein fast schon opulenter Wein. Maracuja, Aprikose und Wiesenblumen und eine momentan noch sehr deutliche Süße. In diesem Stadium einfach ?nur? ein fruchtig süßer Spaß, der mit Reife sicher noch zulegen kann. Abwarten. (89-90)
2005 Piesporter Grafenberg Riesling Spätlese; Weingut Reinhold Haart
-- Ein Kunstwerk! Ein Piesporter par Exellance, fast schon prototypisch. Verschwenderische, exotische Frucht gepaart mit atemberaubender Dichte. Jetzt schon unglaublich ausgewogen und komplett, trotz sicherlich satten Potentials. Wirkt voll aber nicht barock. Wunderbarer Schmelz und sehr langes, mineralisch unterlegtes Finale. Sicherlich eher eine ganz dicke Auslese, denn eine Spätlese, wie so oft im Jahr 2005. Markiert mit Sicherheit die Spitze dessen, was 2005 in Piesport möglich war. (93+)
2005 Serringer Schloss Saarfelser Schlossberg Riesling Beerenauslese, Vereinigte Hospitien
-- Sehr klarer und feiner Wein. Honignoten und Limette und etwas Minze. Wirkt dicht, aber dabei nicht zu opulent. Für 2005 fast schon filigran im besten Sinnen des Wortes. Eine wunderschöne Beerenauslese von der Saar mit Schmelz und hervorragender Länge und einer blitzsauberen Boytritis. (91+)
Die Roten Festtagsweine?..
1978 Château Chasse- Spleen, Moulis; S.F. du Chasse- Spleen
-- Ein reifer Wein der mit Luft noch gewinnt?! Das zeugt von wahrer Größe! Aromen von dunklen Beeren, Holz und Tabak, sehr gut miteinander verwoben. Mürbes Tannin und ansprechende Säure stützen diesen immer noch vollen Wein ganz wunderbar. Kerniger, immer noch ganz dezent süßer Abgang, und sehr langer Nachhalt. Wunderbar gereift. (90)
1995 Château Branaire (Duluc)Ducru, St. Julien ; Chateau Branaire-Ducru
-- Benötigt momentan sehr viel Luft (3Std+)! Offenbart sich dann mit Aromen von Minze, Schokolade und dunklen Kirschen und etwas Creme de Cassis. Unterlegt von wunderschöner Mineralik und recht zurückhaltenden Barrique Tönen. Sehr dicht, mit selbst nach langer Belüftung immer noch präsentem, aber recht seidigem Tannin. Wunderschöner Wein, der bei gut gelagerten Flaschen noch Potentail für eine weitere Entwicklung über die nächsten 2-5 Jahre haben sollte (90+)
Mittwoch, 23.08.2006
John Platter Wine Guide 2007 - Die 5 Sterne Weine sind gekürt...
Der neue John Platter SA Wine Guide 2007 erscheint in der 27. Ausgabe im November und bereits jetzt ist die Liste der mit 5 Sternen bewerteten Weine online.
Abrufbar entweder in Kurzform bei Weinplus, oder ausführlicher in Englischer Sprache beim südafrikanischen Weinmagazin Grape.
Mit 5 Sternen bewertet der Platter Wineguide 2007
(die wichtigste Referenz für südafrikanische Weine) diesmal 25 Weine (2006 waren es nur 11 Weine) mit herausragendem Alterungspotential bei überragender Qualität.
Mit dabei (mit gleich zwei nominierten Weinen) das von mir sehr geschätzte Weingut Boekenhoutskloof aus Franschhoek mit dem:
Boekenhoutskloof Cabernet Sauvignon 2004
sowie dem
Boekenhoutskloof Syrah 2004
Glückwunsch Marc Kent für diese Leistung... .
Der John Platter SA Wineguide bietet seit diesem Jahr auf seiner Onlineplattform nun auch die Möglichkeit, für Interessierte, die Guides der Jahrgänge von 2001-2005 kostenlos abzufragen.
Meiner Meinung ein toller Service, denn Kosten von bis zu 25? für den Guide in Buchform schrecken sicher so manchen ab, der sich bisher über die Bewertungen und die Qualität südafrikanischer Weine informieren wollte.
Südafrika : Ein Weinland in Wartestellung....
Donnerstag, 03.08.2006
Erfreuliches aus der Restekiste.... 2002er Winninger Röttgen Spätlese Trocken - Weingut Knebel
(für einen Senfliebhaber wie mich immer wieder ein großartiges Erlebnis) habe ich gestern dort in der Restekiste folgenden Wein entdeckt:
2002 Winninger Röttgen Spätlese Trocken, Weingut Reinhard + Beate Knebel APN:16580691203